HELLO VANCOUVER!

HELLO VANCOUVER!

Während ich diesen Beitrag schreibe, befinde ich mich bereits im wunderschönen Vancouver an der Westküste Kanadas und kann nach nur wenigen Tagen sagen, dass mich die Stadt schon jetzt in ihren Bann gezogen hat. Morgens werde ich von Möwenrufen geweckt – okay, und zugegeben auch vom gelegentlichen Türenknallen anderer Hostelbewohner – und in nur wenigen Minuten bin ich an der Uferpromenade und erblicke ein wunderschönes Panorama. So kann der Tag doch gerne starten!

Aber fangen wir von vorne an. Mein Flug verlief – und das hat mich nach meinen vergangenen Flugreisen selbst ein bisschen überrascht – tatsächlich komplett nach Plan. Zudem habe ich einen Fensterplatz ergattert, der sich als echter Glücksgriff herausstellte, denn die Ausblicke waren einfach grandios. Insbesondere die Strecke über die Rocky Mountains hinweg war beeindruckend. Schneebedeckte Bergketten schoben sich durch die Wolkendecke, dazwischen glitzerten zugefrorene Seen und Bergflüsse in der Abendsonne. Wow!

Als durchaus unterhaltsam stellte sich die Konstellation meiner Sitznachbarn heraus. Zwischen mir – am Fenster – und der Passagierin am Gang wurde eine (Ur-) Omi platziert, die den Großteil des Fluges tief und fest schlief. Zumindest wirkte es auf uns so. Für mich bedeutete das im Umkehrschluss jedoch, dass jeder Versuch mir die Beine im Gang zu vertreten eine akrobatische Einlage erforderte. Denn so musste ich mehr oder weniger elegant über sie hinwegklettern – und natürlich ist sie dann genau in dem Moment aufgewacht als ich halb über ihr hing. Davor hatten wir wirklich keine Chance sie wach zu bekommen. Aber egaaal – lustig war es trotzdem!

Nach der Landung ging dann alles erstaunlich schnell. Mein Visum habe ich unkompliziert erhalten, und kurze Zeit später saß ich schon im Uber auf dem Weg zu meiner ersten Unterkunft. Auch hier durfte ich die kanadische Freundlichkeit direkt kennenlernen, denn wir haben uns die ganze Fahrt über super nett unterhalten. Er hat mir einige seiner Lieblingsorte in der City verraten, die ich mir natürlich direkt notierten musste.

Gleich zu Beginn meines Aufenthalts habe ich mich dann auf den Weg zum Stanley Park gemacht und mir dort ein Fahrrad ausgeliehen, um die Gegend zu erkunden. Zwei Stunden lang bin ich entlang der Uferpromenade gefahren und habe den Park somit umrundet. Die Strecke führte mich auf etwa 10 Kilometern auf einem Radweg zu immer neuen Aussichtspunkten. Ich musste ganz oft anhalten, um Fotos zu machen, weil es einfach zu schön war, um daran vorbeizufahren. Mit der Sonne im Gesicht, dem Wellenrauschen im Ohr und dieser grandiosen Aussicht habe ich mich direkt wohl gefühlt. Unterwegs habe ich sogar zwei Robben entdeckt, die plötzlich im Wasser in Ufernähe neben mir geschwommen sind.

Ein wirklich schöner Start in mein Abenteuer Work & Travel in Kanada. ✨

10 Kommentare zu „HELLO VANCOUVER!

  1. Wie wunder-voll, dass DU, liebste Kari, „stante pede“ die überall beschriebene Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Kanadier „spüren“ durftest❤️ Du darfst darauf vertrauen, dass sie DIR immerzu begegnen und Deinen Weg begleiten wird👍🏼💫😁

  2. Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn. Tolle Bilder und Du hast so begeistert geschrieben, da ist man direkt mitten drin. Hab eine wunderschöne Zeit, der Anfang hat doch schon mal gut geklappt. Auch ich werde Deinen Blog verfolgen und bin schon sehr gespannt.
    Lieben Gruß

  3. Der Beginn einer neuen und spannenden Zeit❤️viel Mut und immer positive Energie für alle Herausforderungen ❤️Du strahlst soviel Lebensfreude aus, die sich direkt auf uns überträgt! Danke, dass wir dabei sein dürfen und mit dir zusammen Kanada kennenlernen werden!

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